Der Blog des VSStÖ – Innsbruck
Auf orf.at: deutsche Studierende klagt Uni Innsbruck
Unter diesem Link http://tirol.orf.at/stories/361174/ gelangt man zu folgender Story:
Eine Studentin klagt gegen die Verordnung zur Beschränkung der Studierendenplätze auf 284 im Studium der Psychologie. Ihre Klage dürfte Erfolgschancen haben, da diese Zahl völlig willkürlich ist (worauf wir schon im Herbst aufmerksam gemacht haben). Wäre gesetzeskonform gerechnet worden, käme man auf die Summe von knapp 400 Plätzen. Das Rechenschema ist nämlich, dass genau so viele Leute zugelassen werden sollen, wie vor der Regelung studiert haben. Wie die Uni rechnet, könnt ihr in Roberts Kommentar nachlesen.
Wir wünschen der Kollegin jedenfalls viel Glück. Die Devise muss lauten: Mehr Geld statt weniger Studierende!
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Muggi am 11. Mai 2009 um 16:13 veröffentlicht und unter Allgemein abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |
vor 2 Jahren
Offizielle Zahlen zur Anzahl deutscher im Vergleich zu österreichischen Studierenden wären super. Im Institut für Psychologie besteht die Institutsgruppe jedenfalls, über den Daumen gepeilt, aus 90 – 100 % Deutschen.
Das zieht sich dann schön wie eine Kettenreaktion fort, da sich alle guten Bekannten “zufälligerweise” genau dort wiederfinden. Und so werden Beziehungen nur innerhalb der eigenen Nationalitätsgruppe geknüpft.
Als Österreicher fühlt man sich dann schon ausgeschlossen…und die Leute wundern sich über den Hass auf die EU. Wie viele österreichische Staatsbürger studieren schon in Deutschland…Wir sind ja mittlerweile ein unbezahlter Abstellplatz für die dort nicht erwünschten, was dem Image sicher gut tut. 3 – 0 für Deutschland.
vor 2 Jahren
Die Zahl 284 bezieht sich nicht auf die Absolventinnen und Absolventen, sondern auf die “prüfungsaktiven” Studierenden. Das sind die Studierenden, die innerhalb von 5 Jahren mindestens 11 SWS gemacht haben.
Das bedeutet, dass von den “normalen” 400 Studierenden nur 68% auch wirklich mehr als 11 SWS abgelegt haben. Die VRin Friedrich hat das als Argumentation für die niedrigere Zahl genommen und ist beim Unirat durchgekommen.