Am Donnerstag hatte die AV Austria zu einer Podiumsdiskussion geladen, bei der VertreterInnen (nahezu) aller Fraktionen anwesend waren:  Neben Robert von der AG und Gina von der GRAS waren auch vom RFS, LSF und KSV Leute am Podium, und eben meine Wenigkeit für den VSStÖ. Ich hatte die Ehre, unsere Spitzenkanditatin zu vertreten, die auf unserer paralell stattfindenden Simpsons-Filmnacht zugegen war.

Die Diskussion selbst hatte nur vier Fragerunden, die recht kurz ausfielen, und dann ging es schon ins Publikum, das wie meist zu 90% aus bereits fraktionierten Menschen bestand, was die Sache aber unterhaltsam machte. Da ich – bis auf den Genossen Wiesinger – als einziger keine Unterstützung mitgebracht hatte,  wurde eher wenig gegen die AG sondern mehr gegen Gina und mich geschossen, wobei man der “one – man – show” (o-ton vom Moderator Mag. Pohl, ex-AGler) Günther Kriechhammer vom KSV zugute halten muss, dass er zur Diskussion sehr viel beitrug im Gegensatz zum Juli – und RFS Vertreter. Robert Mäser agierte eher zurückhaltend, so dass ich oft das Gefühl hatte, dass er den offensiven Part dem anwesenden AG – Publikum überließ. Ich meine das aber positiv, denn die eigentlich eher konstruktiv-kritische Stimmung war aus meiner Sicht angenehm.

Ein Dank gilt an dieser Stelle der AV Austria für die Organisation. Und natürlich dafür, dass man aufs Podium Bier servierte, für das man dann sogar noch eingeladen war.

P.S. muss ich an dieser Stelle für einen Ausrutscher zurücknehmen, den ich mir gleistet habe. Aus Wut über diesen provokanten Burschenschafter behauptete ich, die angeblichen Methoden (von denen ich zum ersten Mal etwas hörte) zu unterstützen bzw. mit ihnen zu sympathisieren. Auch wenn meine Verachtung für Burschenschaften im allgemeinen keine Grenzen kennt, nehme ich Ihnen keinesfalls das Recht, sich in Hörsälen aufzuhalten und würde nie zum Rauswurf aufrufen. Etwas derartiges hat es in Innsbruck auch nie gegeben und wird es, solange ich Vorsitzender bin, auch mit Sicherheit nicht geben.